Warten in der Bahnhofshalle

10. Dezember - Alltagstraining

 

Für meinen "Randale-Ralph" Crazy ist Alltagstraining immer noch ein wichtiges Thema. Daher besuchen wir regelmäßig einen Hundeschulkurs zur Vorbereitung auf den BHV-Hundeführerschein. In diesem Kurs liegt das Hauptaugenmerk auf der Schulung der Alltagskompetenz der Hunde.

Für meinen aufgeregten Jungspund genau das Richtige. Crazy lernt entspannter mit seiner Umwelt umzugehen und sich auch unter Ablenkung konzentrieren zu können. Außerdem lernt er, dass er sich in jeder Lebenslage auf mich verlassen kann.

Unser heutiges Training fand am Hauptbahnhof in Braunschweig statt. Ich war ziemlich nervös, denn der Besuch am Bahnhof bedeutet ziemlich viel Stress für Hund und Halter: viele Menschen, laute Geräusche von Zügen, unwiderstehliche Gerüche von Essen usw. Doch was soll ich sagen? Crazy hat sich wunderbar gemacht und war super artig. Unser regelmäßiges Training zahlt sich allmählich aus :-).

13. November - Berta´s erste Show
 
Berta, Yuvilee´s Anna Molly, feierte heute bei der "Baltic Winner Show" in Lettland ihr Showdebut. Berta wurde in der offenen Klasse ausgestellt und erreichte hier den ertsen Platz. Am Ende wurde sie die drittbeste Hündin. 
Hier ihr Richterbericht von der finnischen Richterin Elena Ruskovaara:
 
"Correct proportions, nice body, moderate angles, beautiful neck, strong enough muzzle, corr, expression, beautiful tail carriage, nice parallel rear, strong enough topline, nice character."
 
Wir gratulieren Berta und ihrem Frauchen herzlich zu diesem tollen Erfolg in ihrer, hoffentlich noch jungen, Showkarriere. Weiter so!
 

13. November - Happy birthday Froop

 

Mein kleines "Weißohr" wird heute schon 5 Jahre alt. Und ich stelle fest: mein kleiner Clown ist ganz schön erwachsen geworden. Alberne Momente sind seltener geworden, dafür genieße ich jeden von ihnen umso mehr. Mein Seelenhund, beschere mir bitte noch viele lustige Albernheiten.

Froop mit 5 Jahren

05. November - Sportlicher Jahresabschluss

 

Unsere Sportsaison 2016 ist mit dem heutigen Start beim Rally-Obedience Turnier des SGV Langelsheim beendet. Besser hätte der letzte Turniertstart in diesem Jahr kaum sein können. Die Mädels und ich harmonierten super im Parcours, sodass wir 97 und 98 Punkte erliefen. Ich hoffe, wir können diese Harmonie mit in die nächsten Turniere nehmen. Jetzt machen wir aber erstmal eine sportliche Winterpause, in der wir uns auch mal wieder mit anderen Dingen beschäftigen. Schöne Fotos machen zum Beispiel ;-).

14. bis 16. Oktober - Obedience-Seminar mit Susanne Jaffa

 

Ein traumhaftes Seminar liegt hinter uns. Drei Tage Obedience pur in Walsrode. Amanda sagte mir schon, dass sich ein Seminarbesuch bei Susanne Jaffa definitiv lohnt. Schließlich ist Sie eine der innovativsten Trainerinnen Englands. Und was soll ich sagen? Amanda hat definitiv nicht untertrieben. Wir waren an allen drei Tagen aktive Teilnehmer, sodass wir unzähliges Input zu unseren verschiedenen Trainingsproblemen bekamen. Mit Crazy arbeitete ich an dem Aufbau der Distanzkontrolle, mit Froop am Apportieren und der Fußarbeit. Mit Hazel bearbeitete ich unser leidiges Thema: Fehlende Motivation. Bei allen Themen wurde deutlich: Mein Handling ist zwar gut, aber teilweise zu inkonsequent und undeutlich. Je unaufmerksamer Hazel ist, desto mehr Mühe gebe ich mir. Eigentlich müsste es aber genau andersherum sein. Aufmerksamkeit sollte belohnt werden. Viele Dinge weiß man eigentlich, aber sie geraten immer mal wieder in den Hintergrund. Es tut gut, sie auch mal wieder aufzufrischen. Ein Wochenende voller Aha-Effekte, mit tollen Teams und braven Hunden liegt hinter uns. Viel frischer Wind geht durch unser Obi-Training und gibt mir Hoffnung, dass wir in nächstem Jahr das ein oder andere Turnier besuchen können. Ich hoffe, dass Susanne nächstes Jahr wieder in Walsrode zu Gast sein wird. Wir sind auf jeden Fall wieder dabei!

Ein paar schöne Fotos, geschossen von Elias Lütke, findet ihr in einer eigenen Galerie.

03. Oktober - Rally-O Turnier Göttingen

 

Heute hatten wir ein kleines Geschwister-Treffen beim Rally-O Turnier des PSK Göttingen. Sarah startete mit Magic und ich mit Crazy und Hazel jeweils in der Beginner-Klasse. Froop durfte in Klasse 1 starten. Meine drei Corgis zeigten tolle Läufe, leider mit einigen Handlingsfehlern von mir, was uns ordentlich Punkte kostete. Daran muss ich unbedingt noch arbeiten. Bei Sarah und Magic lief es dafür perfekt. Der kleine Corken gewann die Klasse mit 99 Punkten. Frauchen und Züchterin sind mega stolz.Gut gemacht Ihr Lieben!

Magic und ich in Göttingen

25. September - Der Liebesbankweg

 

Bei unserem ersten Ausflug zum Liebesbankweg an meinem Geburtstag hatten wir unseren Wanderpass noch nicht. Daher sind wir den Weg heute nochmal gegangen. Für den Liebesbankweg gab es zwei Stempel.

22. September - Freies Training

 

Endlich mal wieder 3 Stunden Obi-Training am Stück bei Eva Hampe in Walsrode. Drei Stunden klingen vielleicht im ersten Moment viel, doch wenn man 3 Hunde zu trainieren hat, vergeht die Zeit wie im Flug.  Hier und da an Kleinigkeiten basteln, Gruppenübungen mit allen Dreien, Motivationstraining und zwischendurch auch noch Gassi gehen und ausreichende Pausen für die Hunde einbauen. Viel zu schnell ist der Nachmittag da wieder vorbei!

21. September - Happy birthday Hazel

 

6 Jahre wird mein Herzenshund heute alt. Unglaublich, wie die Zeit vergeht. Langsam bekommt sie schon die ersten grauen Haare. Meine Maus. Happy Birthday! Ich hoffe du bleibst noch viele Jahre bei mir!

Hazel mit 6 Jahren

20. September - Check-up

 

Es ist wichtig, dass Hunde, die im Sport geführt werden, fit und gesund sind. Um sicher zu gehen, dass es meinen Corgis gut geht, beziehungsweise, um festzustellen was ihnen fehlt, lasse ich sie regelmäßig physiotherapeutisch untersuchen und behandeln.

Heute war es dann wieder soweit. Für Crazy war es die erste Behandlung und dafür hat er wirklich toll mitgemacht. Fazit der Untersuchung: Allen drei Corgis fehlt Nichts. Jipie :-). 

04. September - Dummy Training in Hannover

 

Dummy-Training ist nach wie vor unsere Leidenschaft. Leider war es mir aus zeitlichen Gründen die letzten Monate nicht möglich, zum Training nach Hannover zu fahren. Ich finde es nicht schön, dass zwei meiner Hunde drei Stunden oder länger im Auto sitzen müssen, damit der Dritte trainiert werden kann. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass unsere Trainerinnen Ilka und Sarah (Hundeschule Symheu Hannover) sich damit einverstanden erklärt haben, dass alle Corgis in der Stunde mitlaufen dürfen und einer von ihnen arbeiten darf. Das ist ein toller Kompromiss, mit dem ich super leben kann. Denn an fremde Orte zu kommen und sich dort, trotz oftmals großer Ablenkung durch andere Hunde etc., adäquat zu verhalten, ist auch Training. Vor allem für Crazy! So sind nach der Dummy-Stunde alle Corgis entsprechend ausgelastet.

21. August - Wanderung um den Oderteich

 

Endlich geht es wieder in den Harz! Heute sind wir um den Oderteich gelaufen. 3 Stunden waren wir unterwegs und die Hunde haben sich trotz des ordentlichen Verkehrs an Menschen und Hunden super gemacht. Das Wetter hat super mitgespielt. Erst als wir in unsere Autos gestiegen sind fing es an zu regnen. Heute haben wir einen Stempel erwandert.

14. August - Corgi-Treffen in der Südheide

 

Susanne und ich sind heute mit Jones und Crazy zum ersten Corgi-Treffen in der Südheide aufgebrochen. Organisiert wurde die Veranstaltung von Skadi Kesse und Ihrem Mann im Schützenhaus Faßberg. Das Gelände war eingezäunt, sodass keiner der anwesenden Corgis abhauen konnte. Anwesend war außerdem Steffi Ott von Bildfängerfotografie. Sie hat kleine Fotoshootings für jeden Interessierten angeboten. Nach allem Toben und dem Fotoshooting, welches wir natürlich in Anspruch genommen haben, war Crazy einfach nur platt. Der Zwerg hat sich heute super gemacht und ich konnte das erste Mal deutliche Fortschritte in seiner Entwicklung sehen. Er hat nicht rumgegockelt, war zu jedem anderen Hund nett und zu jeder Zeit ansprechbar. Mein kleiner Randale-Ralph wird langsam erwachsen. Fotos vom Treffen und von unserem Shooting findet ihr als eigene Galerie in der entsprechenden Rubrik.

22. Juli - Gartenausflug

 

Der Sommer ist da! Lange Spaziergänge sind momentan ab mittags nicht mehr möglich. Praktisch, dass wir da heute bei lieben Freunden zum Grillen eingeladen waren, bei denen die Corgis nach Herzenslust im Garten toben und faulenzen können :-). Einfach nur klasse an einem solch heißen Tag.

05., 12. und 19. Juli - Lernspaziergänge

 

Wer mehrere Hunde hat kennt das: Eigentlich möchte man auch mal wieder solo mit einem der Vierbeiner unterwegs sein, aber irgendwie fehlen dafür oft Zeit und Muße. So auch bei mir. Daher passten mir die drei Termine zum Lernspaziergang bei Ina in ihrer Hundeschule Canis Chaoticus. 1 Termin = 1 Corgi. Auf dem Spaziergang wird vor Allem das Sozialverhalten geschult. Aber auch kleine Übungen zur Beschäftigung der Hunde werden gemacht. Starten durfte Crazy, danach durfte Froop teilnehmen und Hazel bildete den Abschluss. Alle Corgis hatten viel Freude daran, mal wieder mit mir alleine unterwegs zu sein. Schade, dass dafür oftmals die Zeit wirklich fehlt.

26. Juni - Harzer Wandernadel

 

Nachdem uns der erste Ausflug in den Harz, den wir an meinem Geburtstag gemacht haben, so gut gefallen hat, haben Stella und ich beschlossen, nun regelmäßig im Harz zu wandern. Als Motivationshilfe haben wir uns den Harzer Wanderpass besorgt. An vielen Wanderwegen gibt es Stempel, die man im Pass verewigen kann. Mittlerweile kann man weit über 200 verschiedene Stempel sammeln und bei einer gewissen Anzahl bekommt man entweder die bronzene, die silberne oder die goldene Harzer-Wandernadel verliehen. Mal schauen, wann wir unsere erste Nadel „erwandert“ haben. Heute ging es über die Bärenhöhle am Granestausee entlang, bis hin zur Steinberg Alm. So haben wir heute gleich zwei Stempel erlaufen.

 

Abbie, Froop, Hazel & Crazy am Granestausee

12. Juni - Erstes Yuvilee-Welpentreffen

 

Einen wunderschönen Tag auf dem Gelände der Hundeschule Canis Chaoticus in Eilum hatten wir heute bei unserem allerersten Welpentreffen. Emma, Ikarus und Wesly waren mit ihren Familien angereist und die Geschwister haben ordentlich miteinander getobt. Bis auf ein wenig jugendliches Machogehabe unter den Rüden waren alle Corgis brav. Die Menschen wurden mit leckerem Grillgut und reichlich Getränken versorgt. Viele nette Gespräche später ging ein toller Tag kurz vor dem Wettereinbruch zu Ende. Fotos von unserem Treffen finden sich in der entsprechenden Galerie. Viel Spaß beim Anschauen!

31. Mai - Happy Birthday A-Wurf

 

Unglaublich, dass es schon ein ganzes Jahr her ist, seitdem “meine” Babys geboren sind. Alle 8 Welpen haben sich prächtig entwickelt und Ihre Familien haben sehr viel Freude mit ihnen. Ich bin froh, dass ein jeder Welpe so gut untergekommen sind. Happy Barkday Berta, Crazy, Emma, Ikarus, Magic, Robin, Wesly und Winky <3.

01. Mai - Besuch bei Angelika

 

Nach Langem haben wir heute mal wieder Angelika und Ihre Corgis in Lübbecke besucht. Wir hatten einen ganz tollen Austausch über Corgis und Allem was dazu gehört. Die Hunde haben sich prima verstanden und vor Allem die beiden Youngsters haben getobt bis zum Umfallen. Fotos gibt es in der entsprechenden Galerie.

16. bis 20. April - Obedience-Woche

 

Zwei Tage Seminar „Wettkampfvorbereitung“ und dann drei Tage Einzelstunden bei Eva Hampe vom pro HUND! Teamsportzentrum. Fünf Tage Obedience pur mit netten Teams und bei angenehmen Wetter. Einen tolleren Start in meinen Urlaub hätte es nicht geben können.

Foto: Monika Lukas

20. März -  Wettkampf in Walsrode

 

Spontan habe ich mich dazu entschlossen, am Wettkampf im Englischen Obedience teilzunehmen. Im Gegensatz zum FCI Obedience kann man im Englischen Obedience am Wettkampftag Trainingsrunden gestalten. Diese werden

nicht bewertet. Dies ist besonders praktisch, wenn der Hund noch nicht „turnierfertig“ trainiert ist und/oder man einfach nur mal bei Turnieratmosphäre trainieren möchte. Da ich immer sehr nervös bin, wenn wir an einem Wettkampf teilnehmen, war es vor Allem für mich eine gute Trainingsmöglichkeit.

 

Die Corgis waren prima drauf, sodass ich mich kurz vor unserem Start dazu entschlossen habe „echt“ zu laufen um das Training für mich so authentisch wie möglich zu gestalten. Ich bin mit beiden Mädels in den zwei untersten Klassen gestartet und wir wurden jedes Mal platziert. Bei so vielen Startern, mitten zwischen hochklassigen FCI- Obedience Teams, habe ich mit so einem Ergebnis absolut nicht gerechnet. Am Meisten stolz war ich auf Froop, die einen fehlerfreien Apport hingelegt hat. Und

das, obwohl es immer unsere Problem-Übung war und wir noch nie einen Vorsitz trainiert haben. Meine Mädels sind einfach die Besten! Wer mehr über das Reglement des Englischen Obedience erfahren müsste, kann sich hier informieren https://heelwork.wordpress.com.

13. März - Besuch bei Sarah und Magic

 

Heute haben Amanda und ich uns auf den Weg in das schöne Hessen gemacht, um Magic und sein Frauchen Sarah zu besuchen. Wir haben mit einem Teil Ihres Rudels eine große Waldrunde gedreht und über Hundekram philosophiert. Sarah wohnt so naturnah, dass wir auf unserem Spaziergang mehrere Rehe und sogar einen Dachs gesehen haben. Es war ein wirklich wunderschöner Tag mit netten Menschen.

Familienfoto: Hazel, Crazy & Magic

Erfolgreiches Training: check!

15. & 21. Februar - Obedience-Training

 

Zwischenzeitlich hatte mich die Trainingsmotivation wieder verlassen. Schuld waren zu viele Termine und das schlechte Wetter. Wo soll man auch vernünftig trainieren bei Schnee und/oder Regen, wenn es so früh dunkel wird? Stattdessen habe ich mit den Corgis an Tricks geübt, habe den Schnüffelteppich ausgepackt, oder wir haben einfach gar nichts gemacht.

Der richtige Weg ist das nicht, wenn im Frühjahr nach drei Jahren endlich das erste Turnier ansteht. Von nichts kommt bekanntlich auch nichts.

 

Also haben meine Freundin Amanda und ich uns schließlich hingesetzt und an einem gemeinsamen Trainingsplan gearbeitet. Bis zu unserem ersten Start im April haben wir so nun zwei- bis dreimal die Woche Training außerhalb. Das sollte, hoffentlich, reichen. Zusätzlich habe ich mir Trainingskarten mit den einzelnen Übungsbausteinen geschrieben und diese einlaminiert, sodass sie auch lange halten.

 

Zu jedem Training werden sich ab sofort also Gedanken über den Ablauf und die Belohnungen gemacht. Bei jeder Einheit wird auch eine Verkettung von zwei oder mehr Übungen dabei sein, also eine Aneinanderreihung ohne Belohnung, um die Ausdauer zu trainieren. Außerdem versuche ich viel mehr auf meine Körpersprache zu achten, denn wer steht bei einem Turnier schon locker lachend da? Anschließend an das Training werden die Besonderheiten notiert und wie das Training insgesamt gelaufen ist. Organisation ist wahrlich alles!

 

Mit dieser Organisation und den ersten Trainingstreffen kam die Motivation wieder zurück. Wir haben bis zum ersten Start in der Beginnerklasse noch einiges zu tun, aber ich denke, dass dies mit der neuen Struktur kein Problem darstellen wird.

 

Am meisten hat mich beim Training in Walsrode am 15. gefreut, dass Hazel so motiviert war wie noch nie. Wenn sie sehr motiviert ist, wedelt sie vor freudiger Erwartung ganz leicht mit dem Schwanz. Dies hat sie heute bei der Absicherung der Grundstellung gezeigt. Unglaublich! Danach hatte ich nur noch Herzchen in den Augen, während des gesamten restlichen Trainings ;-).

Das Training zeigt Früchte. Einfach nur toll!

07. Februar - Motivation & Focus

 

Unser erstes Seminar 2016 ist ein Praxis-Workshop im Bereich Obedience mit Eva Hampe (ProHund! Teamschule).

 

Zusammen mit Susanne, ihrer Hündin Ms. Jones und Hazel ging es früh morgens los nach Walsrode. Das Seminar startete mit einem entspannten Frühstück, nettem Beisammensitzen und einem ersten Austausch unter den Teilnehmern. Es war eine ganz bunt gemischte Truppe, angefangen vom Clicker-Neueinsteiger bis hin zum Obedience-Ass, war alles dabei.

 

Nach dem Frühstück folgte eine Theorieeinheit zum Thema positive Verstärkung im Training, wie erreiche ich Motivation bei meinem Hund und wie wichtig eigentlich der Focus ist. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und dann ging es zu den Praxiseinheiten auf den Platz.

Nach einem leckeren Mittagessen ging es zur zweiten Runde auf den Platz. Anschließend folgte noch eine Besprechung zu den Praxisinhalten und den Übungen für Zuhause.

 

Für Hazel und mich gilt: ihre Grundmotivation ist mittlerweile wirklich klasse, eine wichtige Basis fürs Obedience. Ihr Focus in den Übungen könnte etwas besser sein, so hält sie im Sitz zum Beispiel ihre reche Vorderpfote (unbewusst) hoch. An dieser und ein paar anderen Kleinigkeiten werden wir also zukünftig arbeiten.

01. Februar - Winky als Therapiecorgi

 

Winkys Frauchen und ihr erster Corgi, Dobby, engagieren sich vor Allem ehrenamtlich als Therapie-Team. Vor Kurzem hat sich Zazie auf einen Spendenaufruf im RBB gemeldet und spendet ihre Abeit nun pro Bono für die "Kinderwunsch" Aktion der Johanniter in Frankfurt (Oder).

 

Ihr Angebot wurde bereits kurze Zeit später dankend angenommen: Aktuell betreuen Zazie, Dobby und Winky die kleine Nora. Sie leidet an einer Mikrozephalie und ist dadurch geistig und körperlich eingeschränkt. Sie kann nicht allein sitzen, deswegen sitzt ihre Mutter auf dem Foto hinter ihr. Beim Umgang mit Nora geht es um ganz basale Stimulation: den warmen weichen Hund streicheln, seine Atmung spüren, das Bellen/Brummeln/Atmen hören oder auch mal die schlabberige Zunge fühlen, wenn Winky ihr ein Leckerlie aus der Hand leckt oder ihr ein Küsschen ins Gesicht schlabbert. Es geht primär um Körperkontakt und Nähe. Winky und Dobby übertragen ihre ruhige und liebevolle Energie auf Nora und nehmen sie so, wie sie ist.

 

Nora ist Winkys erste "Patientin". Sie macht ihren Job ganz prima und ist ruhig und entspannt bei der Arbeit mit dem Mädchen. Als hätte sie nie etwas Anderes gemacht. Frauchen kann stolz auf ihre Maus sein.

30. Januar - Lernspaziergang

 

Im Dezember letzten Jahres hatten wir einen unangenehmen Zwischenfall. Ein fremder Hund attackierte meine Hunde, was dazu führte, dass Crazy danach zweieinhalb Stunden verschwunden war. Ich weiß bis heute nicht wie, beziehungsweise warum, ich die Leine losgelassen habe, aber in dem Gewusel was entstanden war, ist das wahrscheinlich kein Wunder. Gott sei Dank konnten wir Crazy am Abend heil bei einer netten Familie abholen. Ich war unsagbar froh und dankbar.

 

Seit diesem Zwischenfall merkt man Crazy eine gewisse Umweltunsicherheit an. Außerdem ist er nicht mehr sicher im Umgang mit fremden Hunden. Aufgeregt ist das Zwergi schon immer gewesen, wenn wir uns mit anderen Hunden treffen. Seit seinem Verschwinden merkt man die Unsicherheit und teilweise sogar die Angst sehr deutlich an.

 

Umso wichtiger ist es jetzt, ihm im regelmäßigen Training die notwendige Sicherheit zurück zu geben. Grundsätzlich ist Crazy mit jedem Hund nett und dank des intensiven Trainings haben wir bereits wieder deutliche Fortschritte bei Hundebegegnungen gemacht. Auch die Unsicherheiten bei Menschen und explizit bei Kindern, haben wir wieder gut im Griff; auch wenn es noch Verbesserungspotenzial gibt.

 

Die Hundeschule Canis Chaoticus lädt einige Male im Monat zum Lernspaziergang. Für uns perfekte Übungsbedingungen, denn wo kann man sonst schon kontrolliert in einer Gruppe mit Fremdhunden trainieren?

 

Bei miesem Wetter zogen wir also los, die anfängliche Aufregung ließ bei Crazy recht schnell nach und ich war wirklich stolz auf meinen kleinen Kerl. Wir haben ein paar Übungen zum Thema Sitz, Platz, warten, Leinenführigkeit und Konzentration unter Ablenkung gemacht. Crazy war bei allen Übungen, trotz Anwesenheit der anderen Hunde, sehr konzentriert und gut bei der Sache. Nach einer guten Stunde, war er allerdings auch fix und fertig ;-).

Kuscheln nach dem Spaziergang.

21. Januar - Tricktreff

 

Froop hatte schon länger keine Einzelbeschäftigung, also dachte ich mir, wir besuchen mal den Trickabend in der Hundeschule Canis Chaoticus.

Froops Aufgabe lautete: Still halten. Egal ob im Stehen, im Sitzen oder mit etwas im Maul. Froops „Problem“ ist nämlich, dass sie denkt, „nur“ stehen, sitzen, stillhalten, kann doch nicht alles gewesen sein. Daher bringt sie immer sehr schnell wieder Bewegung in die Übung.

 

Die Kunst ist es also, möglichst kleinschrittig den Click hinauszuzögern, was bei einem so schnellen Hund allerdings nicht so leicht ist. Überrascht hat sie mich dann damit, dass sie etwas im Maul halten und dabei ganz ruhig sitzen bleiben konnte. Vorführeffekt?

 

Nach dem Kurs habe ich nun ein paar neue/alte Ansätze, um Froop beizubringen, dass auch Statik sich durchaus lohnen kann.

Ruhig eine Blume halten. Für Froop eine Herausforderung.

08. und 21. Januar - Zielobjektsuche

 

Der Winter hat uns fest im Griff. Training draußen ist mit den Kurzbeinigen derzeit kaum möglich. Irgendwie frustrierend, aber nicht zu ändern. Als Ablenkung zu dem, was wir sonst so machen, wenn das Wetter schlecht ist, habe ich Crazy und mich zu einem Zielobjektsuche-Kurs in der Hundeschule Canis Chaoticus angemeldet.

 

Bei der Zielobjektsuche geht es darum, einen bestimmten, möglichst kleinen, Gegenstand in einem Suchfeld nach seinem Geruch zu finden und diesen anzuzeigen. Mehr Infos zum Thema findet ihr unter Anderem hier: http://www.easy-dogs.net/home/blog/training/gastautor/thomas_hoehne/objektsuche_hoehne.html.

 

Für Crazy war der Kurs eine willkommene, wenn auch anstrengende Abwechslung. Schon vor dem zweiten Termin habe ich für mich beschlossen, dass die Zielobjektsuche in diesem Winter nicht unsere Nebenbeschäftigung wird. Ich habe noch nicht entschieden, welches Anzeigeverhalten ich meinen Hunden antrainieren will und wie „ernsthaft“ ich das Training angehen möchte. Die nächsten Wochen nutze ich dazu, mehr darüber zu lesen und die Zielobjektsuche vielleicht im nächsten Winter nochmal in Angriff nehmen.

03. Januar - Obediencetraining in Göttingen

 

Das neue Jahr sollte im Trainingsbereich so starten, wie das letzte aufgehört hat, das war mein Wunsch und Ziel.A lso machten Amanda, Lana und ich uns heute auf, um bei Göttingen zusammen mit der lieben Miri zu trainieren.

 

Bei Miri gab es zu der Lagebesprechung einen leckeren Tee zum Aufwärmen. Warm wurde uns auch beim Exklusivshopping in ihrem Arbeitszimmer. Miri ist nämlich die Besitzerin des Shops „Flying Floor“, wo man tolle Leinen, Halsbänder und Spielzeuge für seinen Vierbeiner kaufen kann. Das Training war deshalb erstmal nebensächlich ;-).

 

Auch die schönste Shoppingtour hat ein Ende. Also sind wir aufs Feld gefahren und haben bei Schnee und eisigem Wind gute zweieinhalb Stunden trainiert. Für jeden von uns gab es gute Tipps zu den derzeitigen Trainings-Problemen. So haben sich Fahrt und Frieren auf jeden Fall gelohnt. Nach einer zweiten Runde mit Aufwärmtee ging es schließlich wieder nach Hause.

 

Es war ein tolles erstes Training in 2016, welches Lust auf mehr gemacht hat.

Durchgefroren aber happy!

01. Januar - Ein neues Jahr beginnt

 

2016 wird, hoffentlich, ein spannendes Jahr für uns. Nach fast anderthalb Jahren Pause, besuchen wir Ende Januar endlich wieder eine Ausstellung. Für Crazy wird es die erste, aber hoffentlich nicht die letzte in diesem Jahr sein.

Im Sport soll es in 2016 auch endlich voran gehen. Im Frühjahr plane ich den ersten Turnierstart im Obedience mit Froop und Hazel. Crazy, mitten in der Pubertät, bekommt im Moment viel Alltagstraining. Die sportlich Ausbildung steht da erstmal hintenan.

Einige Seminarbesuche und Ausflüge sind ebenfalls geplant, und ich hoffe, dass ich all meine Planungen für dieses, noch junge, Jahr umsetzen kann.

 

Auf dem Foto seht ihr Amanda, Julia und mich bei unserem Obedience-Abschluss Seminar 2015. So wie das alte Jahr, endete, so soll das neue beginnen ;-).