Dummy Einsteigerseminar

 

Apportieren ist seit jeher ein Thema für uns. Anfangs nutzte ich es als Beschäftigung für Hazel, dir mir zur geistigen Auslastung verschiedene Gegenstände zurückbringen sollte. Es ist aber auch einfach praktisch, wenn der Hund geworfene Spielzeuge zu seinem Menschen zurückbringt ;-).

 

Froop wollte zuerst überhaupt nichts ins Maul nehmen. Sie mied jeden, noch so weichen Gegenstand. Jedenfalls, wenn es ums Tragen ging. Froop zergelt für ihr Leben gern. Aber die Kombination aus tragen, ruhig halten und apportieren funktionierte lange Zeit gar nicht.

 

Mit unserem Einstieg im Obedience trainierten wir für die "Apport" Übung vermehrt die verschiedenen Bereiche. Mit viel Spaß und Abwechslung trainierten wir Halten, Tragen, Ausgeben und Zurückbringen einzeln. Lange Zeit machten wir kontinuierlich kleine Fortschritte, aber es fehlte der Durchbruch. Irgendwann aber war es soweit: Es machte klick und Froop apportierte freudig einen Dummy. Ich war stolz wie bolle auf meine Maus und unsere gemeinsame Trainingsleistung.

 

Heute liebt Froop es, etwas tragen und zurückbringen zu dürfen. Ein Unterschied wie Tag und Nacht, rückblickend betrachtet.

Das Einzige, woran wir immer noch arbeiten, ist das ruhige Halten. Für den kleinen Hibbel ist das aber überhaupt nicht leicht umzusetzen ;-).

 

Es macht Spaß, mit zwei so unterschiedlichen Hunden zu arbeiten, die einen immer wieder vor neue Herausforderungen stellen. Hazel muss man im Training extrem motivieren, Froop eher bremsen. Um dies noch besser umsetzen zu können wollte ich unbedingt ein Dummy Seminar besuchen und ich freute mich riesig als ich hörte, dass Heike Benzing zu uns in die Gegend kommt.

 

Mitte Oktober war es dann endlich soweit. Wir verbrachten zwei sonnige und lehrreiche Tage mit lieben Teilnehmern beim Seminar, organisiert von der Hundeschule Symehu in Hannover.


Wir erhielten einige gute Ratschläge fürs Training, die ich zukünftig natürlich umsetzen möchte.

 

Im Folgenden einige Fotos vom Wochenende, geknipst von Lisa Maschke.

Hazel war leider nicht so kooperativ an diesem Wochenende, daher gibt es von ihr nur drei Bilder :-(.

Wolfcenter Dörverden

 

Eine Woche leben mit Wölfen?

Ich kann es bis heute noch kaum glauben, dass ich Ende Oktober tatsächlich diese einmalige Gelegenheit bekam. Ich durfte das Wolfcenter als Praktikantin bei der Handaufzucht zweier Hudson Bay Wölfe, auch Polarwölfe genannt, unterstützen.


Es war eine unglaubliche Erfahrung, solch wilden und oftmals noch als blutrünstig angesehenen Tieren so nah zu sein. Das Geschwisterpaar Dala und Kimo, wurde seit ihrem Einzug im Juli von Praktikanten begleitet und kennt daher keine Scheu vor dem Menschen. Das wusste ich. Dennoch überraschten mich die beiden "Welpen" (von der Größer her denkt man tatsächlich nicht, dass sie noch welche sind ;-)). mit ihrer großen Anhänglichkeit. Ich war keine 5 Minuten im Gehege, da hatte ich schon einen "Schoßwolf". Jeden Morgen wurde man herzlich und freudig begrüßt. Keiner der Beiden war jemals grob zu einem "ihrer" Menschen.

 

Als wir das erste Mal gemeinsam heulten, war ich den Tränen nah. Ich kann kaum beschreiben, was das für ein Gefühl war. Einfach rührend. Es erfasste meine Seele.

 

Alle Erlebnisse hier aufzuschreiben, wäre viel zu langwierig. Stattdessen möchte ich euch Fotos von dieser einzigartigen Woche zeigen.

 

Solltet ihr mehr über Dala und Kimo oder das Wolfcenter erfahren wollen, besucht doch einfach die Website des Wolfcenters (www.wolfcenter.de), oder stattet dem Team einen persönlichen Besuch ab.

Es lohnt sich auf jeden Fall :-).